Die Kanal Baustelle in der Sürther Haupststr, die uns ja noch bis Ende 2009 erhalten bleibt, sorgt nicht nur für Verkehrschaos in Sürth. Eine weitere unangenehme Erscheinung ist ein Umsatzrückgang von bis zu 30% Prozent bei den Geschäfts Anliegern. “Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange” meint der Imbiss Inhaber von “Kosta’s Grill”.
Zwar hat man den Geschäftsanliegern gestattet, große Hinweisschilder an den Bauzaun zu montieren aber das reicht bei weitem nicht. “Ich könnte weinen, mein Bürgersteig ist so schmal, das wenn ein Fahrrad vor der Tür parkt kaum ein Fußgänger vorbeikommt. Die Autofahrer müssen mehr als 100 m von hier aus parken weil hier überall absolutes Haltverbot ist und die Stadt Köln Ihre Knöllchenjäger herschickt. 
Auf der Baustelle sind manchmal nur 3 Arbeiter zu sehen und es passiert überhaupt nichts. Tag für Tag habe ich mehr Kundenschwund und da nützt auch das große Schild nichts.”
Das gleiche gilt wohl auch für die Bäckerei, das Granarium und die Apotheke. Die Schleife welche die Kunden jetzt fahren müssen ist eine Zumutung. Für Ortsunkundige ist das überhaupt nicht auszumachen. Obendrein kommen noch die Blockaden durch rangierende Baufahrzeuge.
Eine Forderung der Geschäftsleute ist: das man zumindest den Kurzparkern und Einkäufern in der Bauphase keine Knollen auf die Scheibe pappt ! Das vertreibt auch den letzten Kunden.



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